Zunächst prüfen wir, welche Bilder, Videos, Bildschirmaufnahmen oder persönlichen Informationen sich nach aktuellem Kenntnisstand im Besitz des Erpressers befinden. Anschließend bewerten wir, über welche digitalen Kanäle diese Inhalte verbreitet werden könnten, und leiten geeignete Schritte zur präventiven Meldung und Beobachtung ein.
Dabei prüfen wir mögliche Meldungen über WhatsApp, soziale Netzwerke, Suchmaschinen und relevante digitale Dienste. Ziel ist es, eine mögliche Verbreitung schneller zu erkennen, die Entfernung betroffener Inhalte zu unterstützen und, soweit möglich, bereits vor einer weiteren Verbreitung Schutzmaßnahmen einzuleiten.
Wenn Sie Nachrichten, Bilder oder Videos bereits gelöscht haben, kann es in manchen Fällen möglich sein, relevante Informationen über frühere Chatverläufe, Gerätesicherungen oder vorhandene Screenshots wieder nachzuvollziehen. Wenn jedoch nicht bekannt ist, über welche Inhalte der Erpresser tatsächlich verfügt, bleibt der technische Handlungsspielraum begrenzt. Deshalb ist es wichtig, alle Drohnachrichten, Nachweise und vom Erpresser angekündigten Inhalte nicht zu löschen.