Datenschutzerklärung
für die Website nivosec.de und die damit verbundenen digitalen Schutz-, Melde- und Inhaltsmanagementleistungen
§ 1 Verantwortlicher und Geltungsbereich
NivoSec OÜ ist Verantwortlicher im Sinne von Art. 4 Nr. 7 der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO), soweit über die Website nivosec.de personenbezogene Daten verarbeitet werden. Der Verantwortliche ist unter Ahtri tn 12, Kesklinna linnaosa, 15551 Tallinn, Estland sowie per E-Mail unter [email protected] und telefonisch unter +4942137703994 erreichbar.
Diese Datenschutzerklärung gilt für die Nutzung der Website, die Kontaktaufnahme per E-Mail, Telefon, Chat, Messenger oder sonstige elektronische Kommunikationswege sowie für die Übermittlung von Informationen, URLs, Dateien, Nachweisen und sonstigen Fallangaben im Zusammenhang mit digitalem Inhaltsschutz, Markenschutz, Urheberrechtsschutz, Reputationsschutz und Inhaltsmanagement.
Soweit die Website oder einzelne Leistungen auf Personen in Deutschland, Österreich oder der Schweiz ausgerichtet sind, berücksichtigt diese Erklärung – soweit anwendbar – die DSGVO, das Bundesdatenschutzgesetz (BDSG), das Telekommunikation-Digitale-Dienste-Datenschutz-Gesetz (TDDDG), das österreichische Datenschutzgesetz (österreichisches DSG), § 165 Telekommunikationsgesetz 2021 (TKG 2021) sowie das schweizerische Bundesgesetz über den Datenschutz (schweizerisches DSG).
§ 2 Datenschutzkontakt und Anfragen
Datenschutzbezogene Anfragen können an [email protected] gerichtet werden. Ist kein gesonderter Datenschutzkontakt angegeben, ist die allgemeine Kontaktadresse [email protected] zu verwenden. Anfragen sollten den betroffenen Sachverhalt, die verwendete Kontaktadresse und – soweit vorhanden – eine interne Referenznummer enthalten.
Bei Anfragen zu Löschung, Auskunft, Berichtigung, Einschränkung, Widerspruch oder Datenübertragbarkeit kann der Verantwortliche eine angemessene Identitätsprüfung verlangen. Dies dient dem Schutz der betroffenen Person und verhindert, dass Auskünfte oder Fallinformationen an unberechtigte Dritte herausgegeben werden.
§ 3 Maßgebliche Begriffe und Rechtsrahmen
Personenbezogene Daten sind nach Art. 4 Nr. 1 DSGVO alle Informationen, die sich auf eine identifizierte oder identifizierbare natürliche Person beziehen. Verarbeitung ist nach Art. 4 Nr. 2 DSGVO jeder Vorgang im Zusammenhang mit personenbezogenen Daten, insbesondere Erhebung, Speicherung, Ordnung, Auswertung, Übermittlung, Offenlegung, Einschränkung oder Löschung.
Für Personen in der Schweiz verwendet diese Erklärung den Begriff der Bearbeitung im Sinne des schweizerischen DSG. Inhaltlich umfasst dies die Erhebung, Speicherung, Verwendung, Bekanntgabe, Archivierung, Löschung und sonstige Handhabung von Personendaten. Die Informationspflichten nach Art. 19 DSG und das Auskunftsrecht nach Art. 25 DSG werden - soweit anwendbar - berücksichtigt.
Diese Datenschutzerklärung ersetzt keine individuelle Rechtsberatung. Sie beschreibt die typischen Datenverarbeitungen auf der Website und im Rahmen der angebotenen digitalen Schutz- und Meldedienstleistungen. Konkrete Einzelfälle können zusätzliche Verarbeitungsvorgänge oder Empfänger erforderlich machen.
§ 4 Grundsätze der Datenverarbeitung
Der Verantwortliche verarbeitet personenbezogene Daten nach den Grundsätzen des Art. 5 DSGVO. Dazu gehören Rechtmäßigkeit, Verarbeitung nach Treu und Glauben, Transparenz, Zweckbindung, Datenminimierung, Richtigkeit, Speicherbegrenzung, Integrität, Vertraulichkeit und Rechenschaftspflicht.
Personenbezogene Daten werden nur verarbeitet, wenn hierfür ein konkreter Zweck und eine geeignete Rechtsgrundlage bestehen. Die Verarbeitung wird auf das erforderliche Maß beschränkt. Eine Verarbeitung zu anderen Zwecken erfolgt nur, wenn sie mit dem ursprünglichen Zweck vereinbar ist, eine Einwilligung vorliegt, eine gesetzliche Pflicht besteht oder eine sonstige Rechtsgrundlage die Verarbeitung erlaubt oder erfordert.
Ein wesentlicher Beitrag zur Datensicherheit ist die Vermeidung nicht erforderlicher Daten. Nutzer sollten daher nur solche Informationen, Dateien und personenbezogenen Angaben übermitteln, die für die Prüfung, Kommunikation oder Bearbeitung des konkreten Vorgangs tatsächlich erforderlich sind.
§ 5 Kategorien betroffener Personen
Von der Verarbeitung können Websitebesucher, Interessenten, Kunden, Auftraggeber, Kommunikationspartner, Rechteinhaber, Vertreter von Unternehmen, gemeldete Plattformnutzer, mutmaßlich verantwortliche Personen oder Stellen, Empfänger von Meldungen sowie sonstige Personen betroffen sein, deren Daten im Rahmen einer Anfrage, eines Nachweises oder einer digitalen Fundstelle übermittelt werden.
Wer personenbezogene Daten Dritter übermittelt, sollte sicherstellen, dass die Übermittlung sachlich erforderlich ist und keine nicht erforderlichen personenbezogenen Informationen unbeteiligter Dritter enthält. Nicht erforderliche Namen, Telefonnummern, Profilbilder, private Chats, Gesundheitsdaten oder sonstige sensible Angaben sollten vor der Übermittlung geschwärzt oder entfernt werden.
§ 6 Kategorien verarbeiteter Daten
Je nach Nutzung können insbesondere Stammdaten, Kontaktdaten, Kommunikationsdaten, Vertragsdaten, Zahlungs- und Rechnungsdaten, technische Zugriffsdaten, IP-Adresse, Geräte- und Browserinformationen, Logdaten, Inhaltsdaten, URL- und Plattformdaten, Referenznummern, Screenshots, Dokumente, Dateien, Metadaten, Zeitstempel, Accountnamen, Profilangaben und sonstige vom Nutzer bereitgestellte Informationen verarbeitet werden.
Bei Fällen des digitalen Inhaltsschutzes können zusätzlich Daten verarbeitet werden, die aus Online-Inhalten, Suchergebnissen, Social-Media-Profilen, Messenger-Diensten, Hosting-Meldungen, Domain-Meldungen, Abuse-Meldungen oder Plattformmeldungen stammen. Solche Daten werden nur verarbeitet, soweit sie für Prüfung, Dokumentation, Kontaktaufnahme, Meldung, Nachverfolgung oder rechtliche Einordnung des Vorgangs erforderlich sind.
§ 7 Besondere Kategorien personenbezogener Daten und sensible Fallinhalte
Im Rahmen bestimmter Vorgänge können besonders schützenswerte oder sensible Inhalte übermittelt werden. Dies betrifft insbesondere Inhalte mit Bezug zur Intimsphäre, zur Gesundheit, zur sexuellen Selbstbestimmung, zu besonderer Schutzbedürftigkeit, zu Minderjährigen, zu Erpressungssituationen, zu nicht einvernehmlich veröffentlichten Bildern, zu KI-manipulierten Darstellungen oder zu sonstigen persönlichkeitsrechtsrelevanten Sachverhalten.
Soweit besondere Kategorien personenbezogener Daten im Sinne von Art. 9 Abs. 1 DSGVO verarbeitet werden, erfolgt dies nur, wenn eine Ausnahme nach Art. 9 Abs. 2 DSGVO eingreift. In Betracht kommen insbesondere eine ausdrückliche Einwilligung nach Art. 9 Abs. 2 lit. a DSGVO, die Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen nach Art. 9 Abs. 2 lit. f DSGVO oder eine sonstige anwendbare gesetzliche Grundlage.
Sensible Fallinhalte werden nicht zum Training öffentlich zugänglicher KI-Systeme verwendet. Eine technische Unterstützung durch interne Werkzeuge erfolgt nur, wenn dies für den konkreten Vorgang erforderlich ist, die Vertraulichkeit gewahrt bleibt und keine unzulässige Weitergabe an Dritte erfolgt.
§ 8 Zwecke der Verarbeitung
Die Verarbeitung erfolgt zur Bereitstellung der Website, zur Sicherstellung der technischen Funktionsfähigkeit, zur IT-Sicherheit, zur Kommunikation mit Nutzern, zur Bearbeitung von Anfragen, zur Vorprüfung digitaler Sachverhalte, zur Angebotserstellung, zur Vertragsdurchführung, zur Dokumentation von Meldungen, zur Abrechnung, zur internen Organisation und zur Erfüllung gesetzlicher Pflichten.
Im Leistungsbereich können personenbezogene Daten außerdem verarbeitet werden, um digitale Fundstellen zu prüfen, Rechtsverletzungsmerkmale zu dokumentieren, Quellen kopierter oder unbefugt verwendeter Inhalte zu erfassen, Plattformmeldungen vorzubereiten, Suchmaschinenmeldungen zu strukturieren, Abuse-, Hosting- oder Domain-Meldungen zu unterstützen und den Bearbeitungsstand nachvollziehbar zu dokumentieren.
Eine erfolgreiche Entfernung, Deindexierung, Sperrung oder dauerhafte Verhinderung einer Wiederveröffentlichung kann durch die Übermittlung der Daten allein nicht garantiert werden. Die Entscheidung über Maßnahmen liegt regelmäßig bei Plattformen, Suchmaschinen, Hostinganbietern, Registraren, Behörden, Gerichten oder sonstigen zuständigen Stellen.
§ 9 Rechtsgrundlagen nach Art. 6 DSGVO
Soweit eine Einwilligung eingeholt wird, erfolgt die Verarbeitung auf Grundlage von Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO. Eine Einwilligung kann mit Wirkung für die Zukunft widerrufen werden. Der Widerruf berührt nicht die Rechtmäßigkeit der Verarbeitung, die bis zum Widerruf erfolgt ist.
Soweit die Verarbeitung zur Durchführung vorvertraglicher Maßnahmen oder eines Vertrages erforderlich ist, erfolgt sie auf Grundlage von Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO. Dies betrifft insbesondere Anfragen, Angebotskommunikation, Auftragsannahme, Fallbearbeitung, Leistungserbringung, Kundenkommunikation, Abrechnung und Nachweise zur Vertragsdurchführung.
Soweit der Verantwortliche gesetzliche Pflichten erfüllen muss, erfolgt die Verarbeitung auf Grundlage von Art. 6 Abs. 1 lit. c DSGVO. Dies kann handels-, steuer-, buchhalterische, nachweis-, sicherheits- oder behördliche Pflichten betreffen.
Soweit die Verarbeitung zur Wahrung berechtigter Interessen erforderlich ist, erfolgt sie auf Grundlage von Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO. Berechtigte Interessen können insbesondere die sichere Bereitstellung der Website, Missbrauchsabwehr, IT-Sicherheit, Beweissicherung, Dokumentation, Rechtsverfolgung, Verteidigung gegen Ansprüche, Qualitätssicherung und die sachgerechte Bearbeitung digitaler Schutz- und Meldevorgänge sein.
§ 10 Zugriff auf die Website und Server-Logfiles
Beim Aufruf der Website können aus technischen Gründen Server-Logfiles verarbeitet werden. Dazu gehören insbesondere IP-Adresse, Datum und Uhrzeit des Zugriffs, Zeitzonendifferenz, angeforderte URL, Referrer-URL, HTTP-Statuscode, übertragene Datenmenge, Browsertyp, Browserversion, Betriebssystem, Hostname des zugreifenden Systems und technische Fehlerdaten.
Die Verarbeitung von Server-Logfiles dient der technischen Bereitstellung, Stabilität, Fehleranalyse, Missbrauchserkennung und Sicherheit der Website. Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO. Soweit Zugriffe aus der Schweiz betroffen sind, liegt das überwiegende private Interesse in der sicheren Bereitstellung der Website und in der Abwehr von Missbrauch.
Server-Logfiles werden nur so lange gespeichert, wie dies für Sicherheit, Fehleranalyse und Nachvollziehbarkeit erforderlich ist. Eine längere Speicherung erfolgt nur, wenn ein sicherheitsrelevanter Vorfall, ein Missbrauchsverdacht, eine gesetzliche Pflicht oder ein berechtigtes Dokumentationsinteresse besteht.
§ 11 Cookies, lokale Speicher und ähnliche Technologien
Beim Betrieb der Website können Cookies, lokale Speichertechnologien oder ähnliche technische Verfahren eingesetzt werden. Technisch erforderliche Verfahren dienen insbesondere der Anzeige der Website, Sicherheit, Lastverteilung, Spracheinstellung, Formularfunktion, Sitzungsverwaltung oder Speicherung datenschutzbezogener Präferenzen.
Für Deutschland richtet sich der Zugriff auf Informationen in Endeinrichtungen insbesondere nach § 25 TDDDG. Technisch nicht erforderliche Cookies oder vergleichbare Technologien werden nur eingesetzt, wenn eine wirksame Einwilligung vorliegt. Für Österreich ist insbesondere § 165 TKG 2021 zu berücksichtigen. Die anschließende Verarbeitung personenbezogener Daten richtet sich zusätzlich nach der DSGVO.
Soweit ein Einwilligungsverwaltungstool eingesetzt wird, kann dieses Tool die Entscheidung über Zustimmung, Ablehnung oder spätere Änderung der Auswahl speichern. Das verwendete Tool lautet: Usercentrics. Rechtsgrundlage für die Speicherung erforderlicher Einwilligungsnachweise ist Art. 6 Abs. 1 lit. c DSGVO oder Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO.
§ 12 Kontaktaufnahme per E-Mail, Telefon, Chat oder Messenger
Bei Kontaktaufnahme verarbeitet der Verantwortliche die vom Nutzer übermittelten Angaben. Dazu können Name, Unternehmen, E-Mail-Adresse, Telefonnummer, Messenger-Kennung, Benutzername, Nachrichtentext, Anhänge, Dateien, Screenshots, URLs, Plattformangaben, Fallbeschreibung, Zeitstempel und sonstige Kommunikationsinhalte gehören.
Die Verarbeitung erfolgt zur Beantwortung der Anfrage, zur Zuordnung des Vorgangs, zur Prüfung des Anliegens, zur Angebotserstellung und gegebenenfalls zur Durchführung des gewünschten Dienstes. Rechtsgrundlagen sind Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO, soweit die Kommunikation vorvertragliche oder vertragliche Zwecke betrifft, sowie Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO, soweit ein berechtigtes Interesse an sachgerechter Kommunikation und Dokumentation besteht.
Messenger-Dienste können eigene Verantwortliche sein und eigene Datenschutzbedingungen anwenden. Wer über Messenger kommuniziert, sollte keine Inhalte übermitteln, die für den konkreten Vorgang nicht erforderlich sind. Besonders sensible Inhalte sollten nur nach vorheriger Prüfung und nur über geeignete Kommunikationswege übermittelt werden.
§ 13 Fallanfragen, Uploads, Nachweise und digitale Fundstellen
Für alle Vorgänge, in deren Rahmen digitale Inhalte zur Prüfung, Dokumentation und Bearbeitung übermittelt werden, können die übermittelten Inhalte und Metadaten verarbeitet werden. Dies betrifft insbesondere Links, Screenshots, Dateien, Chatverläufe, Profilinformationen, Suchtreffer, Domaininformationen, Hostinginformationen, Marken- oder Urheberrechtsnachweise, Identitätsnachweise, Korrespondenz mit Plattformen und sonstige Unterlagen.
Der Nutzer sollte nur diejenigen Daten übermitteln, die für den konkreten Vorgang tatsächlich erforderlich sind. Informationen unbeteiligter Dritter sowie private Inhalte ohne Bezug zum Vorgang, Zugangsdaten, Passwörter, vollständige Ausweisdokumente ohne Schwärzung oder besonders intime Inhalte ohne Erforderlichkeit sollten nicht übermittelt werden.
Soweit der Verantwortliche Hinweise zur Schwärzung, Reduktion oder sicheren Übermittlung gibt, dienen diese Hinweise dem Datenschutz und der Datensparsamkeit. Werden trotz dieser Hinweise nicht erforderliche Daten übermittelt, kann die Bearbeitung eingeschränkt, abgelehnt oder priorisiert werden; zudem kann der Vorgang an zuständige Stellen verwiesen werden.
§ 14 Vertragsdurchführung, Abrechnung und interne Verwaltung
Wenn ein Auftrag erteilt wird, verarbeitet der Verantwortliche die für die Vertragsdurchführung, Fallbearbeitung, Abrechnung oder zur Erfüllung gesetzlicher Pflichten erforderlichen Daten. Dazu gehören insbesondere Stammdaten, Kontaktdaten, Leistungsdaten, Zahlungsinformationen, Rechnungsdaten, Kommunikationsverlauf, Bearbeitungsstand, interne Notizen, Nachweise und Dokumentationsdaten.
Rechtsgrundlage für vertragliche Vorgänge ist Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO. Für steuerliche, handelsrechtliche oder sonstige gesetzliche Aufbewahrungs- und Nachweispflichten ist Art. 6 Abs. 1 lit. c DSGVO maßgeblich. Für interne Organisation, Qualitätssicherung und Anspruchssicherung kann Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO einschlägig sein.
Zahlungsdienstleister, Banken, Steuerberater, Buchhaltungs- oder Abrechnungssysteme können Daten erhalten, soweit dies für Zahlung, Rechnungsstellung, Buchhaltung oder gesetzliche Pflichten erforderlich ist. Der eingesetzte Zahlungs- oder Abrechnungsdienst lautet: Stripe.
§ 15 Plattformmeldungen, Suchmaschinenmeldungen und Empfänger
Zur Bearbeitung bestimmter Vorgänge kann es erforderlich sein, personenbezogene Daten oder fallbezogene Informationen an externe Empfänger zu übermitteln. Empfänger können insbesondere Plattformbetreiber, soziale Netzwerke, Suchmaschinen, Hostinganbieter, Domainanbieter, Registrare, Abuse-Stellen, Rechteinhaber, Zahlungsdienstleister, technische Dienstleister, Übersetzer, Berater, Rechtsanwälte, Behörden oder Gerichte sein.
Eine Übermittlung erfolgt nur, soweit sie für den konkreten Zweck erforderlich ist oder eine Rechtsgrundlage besteht. Rechtsgrundlagen können Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO, Art. 6 Abs. 1 lit. c DSGVO, Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO sowie bei sensiblen Daten Art. 9 Abs. 2 DSGVO sein.
Die zuständige Plattform, die Suchmaschine, der Hostinganbieter, der Domainanbieter, der Rechteinhaber oder der Empfänger der Meldung handeln regelmäßig als eigenständige Verantwortliche. Nach Übermittlung gelten zusätzlich deren eigene Datenschutz- und Verfahrensregeln.
§ 16 Auftragsverarbeiter, Hosting und technische Dienstleister
Der Verantwortliche kann technische Dienstleister einsetzen, die personenbezogene Daten im Auftrag verarbeiten. Dazu können Hostinganbieter, E-Mail-Dienstleister, IT-Wartung, Speicherlösungen, Sicherheitsdienste, Formularsysteme, Ticket- oder CRM-Systeme und sonstige technische Dienstleister gehören.
Soweit Dienstleister personenbezogene Daten im Auftrag verarbeiten, erfolgt dies auf Grundlage eines Vertrages über Auftragsverarbeitung nach Art. 28 DSGVO. Der Verantwortliche wählt Dienstleister unter Berücksichtigung geeigneter technischer und organisatorischer Maßnahmen aus.
Der Hostinganbieter dieser Website ist: Hostinger. Beim Hosting können technische Zugriffsdaten, Server-Logfiles, Kommunikationsdaten und sonstige für den Betrieb der Website erforderliche Daten verarbeitet werden.
§ 17 Drittlandübermittlungen
Eine Übermittlung personenbezogener Daten in Staaten außerhalb der Europäischen Union, des Europäischen Wirtschaftsraums oder der Schweiz erfolgt nur, wenn hierfür eine geeignete Grundlage besteht. In Betracht kommen insbesondere ein Angemessenheitsbeschluss nach Art. 45 DSGVO, geeignete Garantien nach Art. 46 DSGVO, Standardvertragsklauseln, verbindliche interne Datenschutzvorschriften, eine ausdrückliche Einwilligung oder ein gesetzlicher Ausnahmetatbestand nach Art. 49 DSGVO.
Bei Plattformmeldungen, Suchmaschinenmeldungen, Messenger-Kommunikation oder der Nutzung internationaler Dienstleister kann eine Drittlandübermittlung praktisch erforderlich sein. Dies betrifft insbesondere global tätige Plattformen, Suchmaschinen, soziale Netzwerke, Hosting- oder Kommunikationsdienste. Der Verantwortliche prüft im Rahmen des Zumutbaren, ob eine geeignete Übermittlungsgrundlage besteht.
Für Personen in der Schweiz werden Auslandsbekanntgaben nach den Vorgaben des schweizerischen DSG berücksichtigt. Maßgeblich können insbesondere ein angemessenes Datenschutzniveau, geeignete Garantien oder ein gesetzlicher Rechtfertigungsgrund sein.
§ 18 Speicherdauer und Löschung
Personenbezogene Daten werden nur so lange gespeichert, wie dies für die jeweiligen Zwecke erforderlich ist. Danach werden die Daten gelöscht, anonymisiert oder in der Verarbeitung eingeschränkt, sofern keine gesetzlichen Aufbewahrungspflichten, Nachweispflichten, berechtigten Interessen oder laufenden Verfahren entgegenstehen.
Kommunikations- und Anfragedaten können für die Dauer der Bearbeitung und für einen angemessenen Zeitraum danach gespeichert werden. Vertrags-, Rechnungs- und Buchhaltungsdaten werden entsprechend gesetzlicher Aufbewahrungsfristen gespeichert. Fallbezogene Nachweise werden gelöscht oder reduziert, sobald sie für Bearbeitung, Nachweis, Abrechnung oder Anspruchssicherung nicht mehr erforderlich sind.
Soweit eine kürzere Löschfrist oder eine frühere Löschung vereinbart wurde, wird diese berücksichtigt, sofern keine gesetzlichen Pflichten oder überwiegenden berechtigten Interessen entgegenstehen. Eine sofortige Löschung kann eingeschränkt sein, wenn die Daten noch zur Abwehr von Ansprüchen, zur Erfüllung gesetzlicher Pflichten oder zur Dokumentation eines abgeschlossenen Vorgangs erforderlich sind.
§ 19 Datensicherheit und technische Schutzmaßnahmen
Der Verantwortliche trifft technische und organisatorische Maßnahmen nach Art. 32 DSGVO, um personenbezogene Daten gegen Verlust, Zerstörung, Veränderung, unbefugte Offenlegung und unbefugten Zugriff zu schützen. Die Maßnahmen orientieren sich an Art, Umfang, Umständen und Zwecken der Verarbeitung sowie am Risiko für die Rechte und Freiheiten betroffener Personen.
Zu den Schutzmaßnahmen können insbesondere Zugriffsbeschränkungen, Rollen- und Rechtekonzepte, Verschlüsselung, sichere Übertragungswege, Protokollierung, Sicherheitsupdates, Datensparsamkeit, Backup-Konzepte, Löschprozesse und Vertraulichkeitsverpflichtungen gehören.
Bei besonders sensiblen Fallinhalten ist eine datensparsame Übermittlung besonders wichtig. Nutzer sollten Inhalte vor der Übermittlung prüfen und nach Möglichkeit schwärzen, kürzen oder getrennt übermitteln, wenn dies den Bearbeitungszweck nicht beeinträchtigt.
§ 20 Automatisierte Entscheidungen und Profiling
Eine ausschließlich automatisierte Entscheidung im Sinne von Art. 22 DSGVO, die gegenüber betroffenen Personen rechtliche Wirkung entfaltet oder sie in ähnlicher Weise erheblich beeinträchtigt, findet nicht statt. Der Verantwortliche kann technische Hilfsmittel zur Sortierung, Dokumentation, Priorisierung oder Vorbereitung von Vorgängen einsetzen. Eine rechtlich oder tatsächlich maßgebliche Entscheidung erfolgt nicht ausschließlich automatisiert.
Ein Profiling zu Werbe-, Scoring- oder Bonitätszwecken findet nicht statt, sofern in dieser Datenschutzerklärung oder in einer gesonderten Einwilligung nicht ausdrücklich etwas anderes angegeben ist.
§ 21 Rechte betroffener Personen nach DSGVO
Betroffene Personen haben nach Maßgabe der DSGVO insbesondere das Recht auf Auskunft nach Art. 15 DSGVO, Berichtigung nach Art. 16 DSGVO, Löschung nach Art. 17 DSGVO, Einschränkung der Verarbeitung nach Art. 18 DSGVO, Datenübertragbarkeit nach Art. 20 DSGVO und Widerspruch nach Art. 21 DSGVO.
Soweit die Verarbeitung auf einer Einwilligung beruht, kann die Einwilligung jederzeit mit Wirkung für die Zukunft widerrufen werden. Der Widerruf kann per E-Mail an [email protected] erklärt werden. Die Rechtmäßigkeit der Verarbeitung bis zum Widerruf bleibt unberührt.
Widerspricht eine betroffene Person einer Verarbeitung auf Grundlage berechtigter Interessen, prüft der Verantwortliche, ob zwingende schutzwürdige Gründe für die Verarbeitung bestehen oder ob die Verarbeitung zur Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen erforderlich ist.
§ 22 Rechte nach schweizerischem Datenschutzrecht
Soweit schweizerisches Datenschutzrecht anwendbar ist, können betroffene Personen insbesondere Auskunft nach Art. 25 DSG verlangen. Je nach Sachverhalt können außerdem Berichtigung, Löschung, Einschränkung, Widerspruch oder sonstige Ansprüche nach dem schweizerischen DSG in Betracht kommen.
Der Verantwortliche informiert betroffene Personen angemessen über die Beschaffung und Bearbeitung von Personendaten, soweit Art. 19 DSG anwendbar ist. Bei Bekanntgabe von Personendaten ins Ausland werden die Vorgaben des schweizerischen DSG berücksichtigt, soweit sie einschlägig sind.
§ 23 Beschwerderecht bei Aufsichtsbehörden
Betroffene Personen haben das Recht, sich bei einer Datenschutzaufsichtsbehörde zu beschweren, wenn sie der Ansicht sind, dass die Verarbeitung ihrer personenbezogenen Daten gegen Datenschutzrecht verstößt. Für Personen in der Europäischen Union richtet sich das Beschwerderecht insbesondere nach Art. 77 DSGVO.
Zuständig kann insbesondere die Datenschutzaufsichtsbehörde am Sitz des Verantwortlichen, am Wohnort der betroffenen Person oder am Ort des mutmaßlichen Datenschutzverstoßes sein. Für Österreich ist die Datenschutzbehörde zuständig. Für die Schweiz kann der Eidgenössische Datenschutz- und Öffentlichkeitsbeauftragte (EDÖB) Ansprechpartner sein, soweit schweizerisches Datenschutzrecht betroffen ist.
§ 24 Minderjährige und besonders schutzbedürftige Personen
Die Website richtet sich nicht gezielt an Minderjährige. Gleichwohl können in Fällen von Bildmissbrauch, Online-Erpressung, nicht einvernehmlich veröffentlichten Inhalten oder Plattformmeldungen Informationen über Minderjährige oder besonders schutzbedürftige Personen relevant werden.
Bei solchen Vorgängen werden Daten nur verarbeitet, soweit dies für Schutz, Prüfung, Dokumentation, Meldung oder gesetzliche Pflichten erforderlich ist. Nutzer sollten keine Daten Minderjähriger oder besonders schutzbedürftiger Personen übermitteln, wenn dies für den konkreten Vorgang nicht tatsächlich erforderlich ist.
§ 25 Pflichtangaben, freiwillige Angaben und Folgen der Nichtbereitstellung
Bestimmte Daten können erforderlich sein, um die Website bereitzustellen, eine Anfrage zu beantworten, einen Auftrag zu prüfen, ein Angebot zu erstellen oder eine Leistung zu erbringen. Ohne erforderliche Angaben kann die Bearbeitung eingeschränkt sein oder nicht erfolgen.
Freiwillige Zusatzangaben sollten entsprechend gekennzeichnet oder nur dann übermittelt werden, wenn sie für die Einordnung des Vorgangs tatsächlich erforderlich sind. Nicht erforderliche Zusatzangaben können gelöscht, geschwärzt oder bei der Bearbeitung nicht berücksichtigt werden.
§ 26 Analyse-, Marketing- und externe Mediendienste
Analyse-, Marketing-, Karten-, Video-, Schriftarten-, Social-Media- oder vergleichbare externe Dienste werden nur eingesetzt, wenn sie in dieser Datenschutzerklärung, in einem Cookie-Banner oder in einem gesonderten Datenschutzhinweis konkret benannt werden. Ohne eine solche konkrete Benennung erfolgt keine einwilligungsbedürftige Analyse- oder Marketingverarbeitung.
Soweit solche Dienste eingesetzt werden, werden Anbieter, Zweck, Rechtsgrundlage, Datenkategorien, Speicherdauer, Empfänger und Drittlandbezug gesondert angegeben. Das aktuell eingesetzte Analyse- oder Marketingtool lautet: Google Analytics.
§ 27 Änderungen dieser Datenschutzerklärung
Der Verantwortliche kann diese Datenschutzerklärung anpassen, wenn sich die Website, eingesetzte Dienste, technische Abläufe, rechtliche Anforderungen oder angebotene Leistungen ändern. Maßgeblich ist die jeweils auf der Website veröffentlichte Fassung.
Änderungen werden so vorgenommen, dass die Informationen weiterhin klar, verständlich und rechtlich nachvollziehbar bleiben. Bei wesentlichen Änderungen kann ein gesonderter Hinweis auf der Website erfolgen.